Zunächst einmal möchte ich mich bei euch für den liebevollen Zuspruch bedanken, den ihr mir habt angedeihen lassen, um
(m)ein geknicktes, inneres Pflänzchen wieder aufzurichten.
Und tatsächlich sind erste Erfolgsmeldungen aus der heimischen Zauberküche zu berichten, die ich euch natürlich keinesfalls vorenthalten möchte.
Good News Nr. 1:
Am Montag habe ich einen Vorstellungstermin für einen 400-Euro-Job direkt bei mir um die Ecke.
Gut, die Kantine einer Gesamtschule ist kein Zauberland, aber den Forderungen meiner Sachbearbeiterin wäre Genüge getan, damit sie mich in Frieden tun lässt, was eine Künstlerin zu tun hat: Meiner wahren "Seelenmission" folgen und nach weiteren Möglichkeiten Ausschau halten, damit ich über die Runden komme, bis ich endlich da bin, wo ich seit Jahrzehnten hin will.
(Und: Nein! Mir wird auf der Zielgeraden bestimmt nicht die Luft ausgehen, alte Dämonen hin oder her, liebste Falkin! *zwinker*)
Erfolgsmeldung Nr. 2:
Es ist mir (ein wirklicher "pain in the ass", diese mühevolle Herbeischaffung der nötigsten Mittel) gelungen, kurzfristig zwei Studien an Land zu ziehen, die mich bis zum Monatsende ernähren. Wer freut sich darüber wohl am meisten?
Richtig geraten: Die dicke Frau Bernstein!
Grund zur Freude Nr. 3:
Nach 2 Monaten katastrophalen Hausens in den Überbleibseln meiner brutalen Entrümpelungsaktion (Auch wenn meine Weihnachtsmarkthütte mir vorübergehendes Obdach bot) nehme ich mich beherzt der so stiefmütterlich behandelten Wohnung an, um sie auf Vordermann zu bringen.
Gut, wer eine schicke Einbauküche gewohnt ist (höre ich da eigenen Neid heraus?), wird über meinen, zum Küchenregal umfunktionierten Schuhständer lächeln oder lästern. Sei´s drum!
Mir gefällt es und hat meines Erachtens zumindest Kultstatus!
Das Gleiche gilt übrigens für meinen neuen Flurvorhang, der dem Ambiente den Touch eines leicht verruchten, halbseidenen Etablissements verleiht.
Mit dem inzwischen umzugskistenfreien Wohnzimmer möchte ich für heute sowohl den Rundgang als auch die Bilanz beschließen. Frau Bernstein beginnt gerade, sich mit den Veränderungen ihres Revieres anzufreunden und ich kann mit diesem Provisorium die nächsten Monate ganz gut leben.
