...Wenn ich nicht gerade Puzzleteile sortiere, brüte ich.
Und da diese Tätigkeiten von eher passiver, reflektiver Natur sind, gehe ich ihnen im Moment vorrangig unter Ausschluss der Öffentlichkeit nach...
Alles, was ich derzeit dazu sagen könnte, wäre:
Bitte haben Sie einfach weiterhin Geduld! Oder, umKing Lube IIIzu zitieren: Bitte gehen Sie weiter, retten Sie mich nicht!
Es gibt mich noch und ich bin sehr damit beschäftigt, neue Weichen für mich zu stellen.
Momentan mag ich mich aber weder zu den zahlreichen Baustellen in meinem Leben, noch zu Eventualitäten äußern, die in der Schwebe sind.
So bald sich allerdings etwas Gravierendes verändert, erfahrt ihr es natürlich! Sorry, dass ich so mitteilungsfaul bin im Augenblick, aber so ist es einfach!
Ein schönes Wochenende wünscht euch
die Hausmeisterin aka Daya
Wenn auch mit wehem Herzen! Das nunmehr wieder kostenfreie Blog ist "abgespeckt" und die Pensionszimmer stehen wieder zu Ihrer Verfügung. Auch wenn ich in der Blogkrise steck(t)e schaffe ich es einfach nicht, mich von der Pension zu trennen.
Weil ich allerdings für die Auslagerung der Bilderflut höchstwahrscheinlich Wochen gebraucht hätte, sind einige meiner Beiträge nun im Blognirvana - traurig, aber nicht zu ändern. Falls in diesem Zusammenhang meine geschätzte Blognachbarschaft statt meiner einstigen Bildverschwendung an irgendeiner Stelle im eigenen Design nun ein häßliches, rotes Kreuzchen mit häßlicher Umrandung entdecken sollte: Bitte zögern Sie nicht, mich darauf hinzuweisen! Die Hausmeisterin Ihrer Vertrauens bessert etwaige Schäden selbstverständlich aus!
Apropos Neues: Unserem Medium, der lieben Frau Aurora habe ich andieserStelle einen eigen TV-Sender eingerichtet. In Zukunft wird es dort interessante Projekte geben, auf deren jeweilige Ausstrahlungdaten am Schwarzen Brett der Pension hingewiesen wird!
Bleibt mir nur, Sie erneut willkommen zu heißen. Wenn Sie mögen, nehmen Sie bitte in der Küche Platz.
Es gibt Kaffee und Kuchen!
Der Pensionsbetrieb wird in Kürze (nach einem gründlichen Frühjahrsputz) wieder aufgenommen.
Bis dahin erreichen Sie sowohl die Hausmeisterin als auch das Medium Ihres Vertrauens, Frau Aurora, HIERzu jeder Zeit!
...ist es jetzt her (im wirklichen Leben sind es 9), seit ich zuletzt am Empfang einer Zeitarbeitsfirma meinen Lebenslauf abgegeben habe...
Den (dank der Hilfe des Herzblattes in einer Sonderschicht) frisch aufgemotzten, von Ausfallzeiten bereinigten und beinahe zu schönen Lebenslauf in der (ebenfalls vom Herzblatt ausgeborgten) schicken Mappe, machte ich mich gestern auf, die Welt der Festangestellten, in Brot und Arbeit Stehenden neu zu erobern. Mögliche (vorzugsweise bei dringenden Terminen stattfindende) Verspätungen der KVB hatte ich bereits eingeplant und am Barbarossaplatz genügend Zeit (um vor der nächsten Umsteigemöglichkeit zum potentiellen Sklaventreiber) einen leckeren Milchkaffee zu trinken.
Grippig, aufgeregt und sorgenumwölkt, wie ich am Freitag
leider war, ob meine Lebenslauf-Lügen etwaigen Verhören
standhalten würden, ob ich arbeitswillig genug erscheine, ob die Zeitarbeits-Sklaventreiber zumindest halbwegs nett wären, ob ich "ordentlich" aussehe, ob ich für meine ständig laufende Nase genügend Taschentücher bei mir hätte und überhaupt...
...stieg ich dann in meine Bahn, um eine Haltestelle weiter zu bemerken, daß ich meine Unterlagen im Cafè vergaß...
Hektisch und panisch nahm ich an der nächsten Haltestelle die (wie durch ein Wunder gerade ankommende) Bahn zurück, sammelte meine vergessene Mappe (in der Zwischenzeit hatte sich Gottseidank Niemand für eine solche samt fremdem Lebenslauf interessiert), fuhr zurück und stand zwei Minuten vor der vereinbarten Zeit am Empfang der Zeitarbeitsklitsche.
Dank der tatkräftigen Unterstützung eines cleveren, mir unbekannten Paketboten fand ich diese zu guter Letzt sogar, obschon heimtückisch versteckt zwischen zwei heruntergekommenen Eingängen.
Sie ließen mich eine gute, halbe Stunde warten, obwohl es ausser mir weder Kunden noch Bewerber gab.
Das hat mich auf die Idee gebracht, daß sie so etwas wahrscheinlich mit Absicht machen: Zuerst sitzt Du stundenlang auf einem harten Stuhl, die anderen Mitarbeiter übersehen Dich geflissentlich, auch wenn sie drei-,vier-, fünfmal an Dir vorbeigehen und bis dann endlich Jemand auftaucht, um das Gespräch mit Dir zu führen, haben sie Dich schon weich gekocht. Am Schluß bist Du so dankbar, daß man Dich
üb-er-haupt vorlässt, was dazu führt, daß Du jeden noch so mickrigen Stundenlohn freudestrahlend abnickst.
Soweit die Verschwörungstheorie...
...kommen wir zu der grauen, unterernährt wirkenden, älteren "Maus", die schließlich das Gespräch mit mir führte.
Sie schien gewillt - obschon ich mir da nicht sicher bin - meine Lebenslauf-Märchen zu glauben.
Geschickt und in kleinen Dosen schob sie das, was an hartem Brot zu schlucken war, (wie zu erwartende Stundenlöhne, Dauer eines Arbeitsverhältnisses und die Arbeitsbedingungen) freundlich über den Tisch...
...kurz und gut: Am kommenden Dienstag nimmt sie mein Profil zum Kunden mit und was dann passiert...steht vorerst in den Sternen...
Für 8.50 (brutto!) einen Ganztagsjob als Callcenter-Agent zu bekommen, entspricht nicht unbedingt meinen LebensTräumen...aber ehrlich gesagt, wäre ich froh, wieder den Fuß in die Tür eines irgendwie machbaren Arbeitsverhältnisses zu bekommen, damit diese Jobcenter-Farce vorübergehend mal vorbei ist. Augenblicklich ruhe ich mich aus, kuriere meine Erkältung und bin ganz stolz, daß ich mein erstes, offizielles Bewerbungsgespräch seit gefühlten 100 Jahren zwar teilweise wie ein verschrecktes Kaninchen, aber dennoch ganz gut gemeistert habe.
Am Montag sehen wir - hoffentlich weniger verschnupft - dann weiter. Irgendwo gibt es vielleicht auch einen Job, der wirklich Spaß macht?! Ein bisschen mehr Übung oder Souveränität beim Vorstellen kann außerdem kaum schaden.
Trotz alkoholbedingter Ausfälle und eines heftigen Katers am heutigen Tage nehme ich spätabendliche bis nächtliche Glückwünsche gern entgegen! :-))
Zumal ich am ersten Januar 1956, einem Sonntag, geboren wurde und am heutigen Sonntag sechsundfünfzig wurde. Wenn das kein gutes Omen für das kommende Jahr ist!
Ein frohes, neues Jahr wünscht die Hausmeisterin allen Gästen der Pension Habenichts!
frisch renoviert, geschmackvoll ausgestattet und eines der begehrtesten Pensionszimmer: Ruhig und mit Gartenblick. Ein wahres Kleinod für spezielle Gäste wie Britta, über die wir viel zu lange nichts hörten/lasen, die aber zu Ihrer und zu meiner Freude nun wieder bloggt!